Der SPD Ortsverein Östlicher Schurwald unterstützt die Forderung der Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens nach einer unabhängigen Prüfung der Hochspannungsleitung durch die Schurwaldgemeinden. Diese Forderung hat Heike Baehrens, MdB in ihrer aktuellen Anfrage vom 20. Juni an die Bundesregierung unterstrichen.
Die alte schwarz-gelbe Bundesregierung hatte es dem Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW selbst überlassen, die Notwendigkeit der Hochspannungsleitung zu berechnen. „Die Übertragungsnetzbetreiber erhalten für den Neubau einer Stromtrasse eine garantierte Eigenkapitalverzinsung und haben deshalb ein großes Interesse, die Hochspannungsleitung zu bauen“, erläutert Baehrens. „Deshalb muss deren Bedarf von unabhängiger Stelle wie dem Bundeswirtschaftsministerium oder der Bundesnetzagentur geprüft werden. So steht es auch im Gesetz.“
„Die 380-kV-Leitung ist ein großer Einschnitt für die Menschen im Schurwald. Es ist nicht zu viel verlangt, dass die zuständigen Behörden in einem solchen Fall die Notwendigkeit ordentlich prüfen“, fordert der Wangener Gemeinderat Horst Bauer.